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Software-Entscheidung für KMU

KMU Software
Standard kaufen, entwickeln lassen oder Low-Code?

Die ehrliche Entscheidungshilfe: wann Standardsoftware reicht, wann sich Individualsoftware lohnt und wo Low-Code der wirtschaftlichste Weg ist.

KMU Software muss drei Ebenen abdecken: eine Basis wie Microsoft 365 für E-Mail, Dokumente und Teams, ein Kernsystem für Buchhaltung oder ERP und individuelle Business-Apps für die Abläufe dazwischen. Genau diese dritte Ebene wird heute am wirtschaftlichsten mit Low-Code gebaut: Power Apps und Power Automate sind oft schon in der Microsoft 365 Lizenz enthalten und eine erste App ist in 2-6 Wochen produktiv. Das ist der Kern der Prozessautomatisierung für KMU.

Entscheidungshilfe

Standardsoftware vs. Individualentwicklung vs. Low-Code

Alle drei Wege haben ihre Berechtigung. Entscheidend ist, welche Rolle der Prozess für dein Unternehmen spielt.

KriteriumStandardsoftwareKlassische EntwicklungLow-Code (Power Platform)
Zeit bis produktivSofort, aber Prozess muss sich anpassenMonate bis Jahre2-6 Wochen für den ersten Quick-Win
PassgenauigkeitBranchenüblich, wenig flexibelExakt nach AnforderungExakt nach Anforderung, iterativ anpassbar
Laufende KostenLizenz pro Nutzer, Abhängigkeit vom AnbieterWartungsvertrag, eigenes EntwicklerwissenBasisumfang oft in M365 enthalten
Typischer Einsatz im KMUBuchhaltung, Lohn, ERP-KernProdukte, Speziallösungen mit hoher LastZeiterfassung, Freigaben, Checklisten, Portale

Fazit: Kernsysteme als Standard einkaufen, dein Alleinstellungsmerkmal mit Low-Code abbilden. So bleibt die Software-Landschaft schlank und die Daten DSGVO-konform in EU-Rechenzentren.

Der häufigste Fehler

Software Entwicklung für KMU beginnt meist in Excel

Die meisten KMU führen geschäftskritische Abläufe in Excel-Listen, weil keine Standardsoftware passt und klassische Entwicklung zu teuer scheint. Das funktioniert, bis mehrere Personen gleichzeitig arbeiten, Versionen auseinanderlaufen oder eine Liste versehentlich gelöscht wird. Der wirtschaftliche Mittelweg: die Liste in eine echte Business-App mit Power Apps überführen, mit Rechten, Historie und mobiler Erfassung.

Wirtschaftlichkeit

Was kostet KMU Software mit Low-Code?

Der Einstieg über den Digital Check beginnt bei CHF 2 500, das erfolgsbasierte WinShare-Modell ab CHF 300 pro Monat plus Anteil der nachweislichen Einsparung. Der erwartete ROI liegt bei 5-10x, ein erstes Quick-Win-Projekt ist in 2-6 Wochen produktiv. Details findest du auf der Preisseite, dein konkretes Szenario rechnest du im ROI-Rechner durch.

  • Erste App produktiv in 2-6 Wochen
  • Einstieg ab CHF 2 500 (Digital Check)
  • WinShare ab CHF 300 pro Monat
  • Erwarteter ROI: 5-10x

FAQ

Häufige Fragen zu KMU Software

Welche Software braucht ein KMU?

Ein KMU braucht selten mehr Software, sondern die richtige: eine solide Basis wie Microsoft 365 für E-Mail, Dokumente und Zusammenarbeit, ein Kernsystem für Buchhaltung oder ERP und für die individuellen Abläufe dazwischen massgeschneiderte Business-Apps. Genau diese Lücke zwischen Standardsoftware und Excel füllen Low-Code-Apps mit Power Apps am wirtschaftlichsten.

Was kostet individuelle Software für ein KMU?

Klassische Individualentwicklung kostet schnell fünf- bis sechsstellige Beträge. Mit Low-Code auf der Power Platform beginnt der Einstieg bei KMUpower über den Digital Check ab CHF 2 500, das erfolgsbasierte WinShare-Modell startet ab CHF 300 pro Monat plus Anteil der nachweislichen Einsparung. Eine erste produktive App ist typischerweise in 2-6 Wochen live.

Ist Low-Code eine echte Alternative zur klassischen Softwareentwicklung?

Für die meisten internen Geschäftsanwendungen im KMU: ja. Power Apps und Power Automate decken Zeiterfassung, Checklisten, Freigaben, Kundenportale und Belegverarbeitung ab, integriert in Microsoft 365, SharePoint und Teams. Klassische Entwicklung bleibt sinnvoll für Produkte mit sehr hohen Spezialanforderungen oder extremen Lastprofilen.

Wann reicht Standardsoftware, wann braucht es Individualsoftware?

Standardsoftware passt, wenn der Prozess branchenüblich ist, etwa Buchhaltung oder Lohn. Individuell wird es, wenn der Prozess dein Alleinstellungsmerkmal ist oder Standardtools ihn nur mit Excel-Umwegen abbilden. Die Faustregel: Erst Standard prüfen, dann Low-Code, erst zuletzt klassische Individualentwicklung.

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