Ich sehe oft Power Apps, die von Technikern gebaut wurden. Sie funktionieren. Wenn man auf Button A klickt, passiert B. Aber sie sehen aus wie ein Unfall in Excel. 50 Felder auf einer Seite. Schriftart Arial, Grösse 8. Farben, die in den Augen wehtun.
Und dann wundert man sich: "Warum nutzen die Mitarbeiter die App nicht? Sie funktioniert doch!"
Das Problem: User Experience (UX) wird ignoriert
Deine Mitarbeiter sind verwöhnt. Sie nutzen privat Instagram, WhatsApp, Airbnb. Sie sind an Apps gewöhnt, die intuitiv sind. Die Spass machen. Wenn sie dann im Büro eine App bekommen, die aussieht wie Windows 95, ist die Akzeptanz sofort bei Null.
Die Lösung: Design Thinking & Modern Controls
Wir müssen Apps für Menschen bauen, nicht für Datenbanken.
- Weniger ist mehr: Zeige auf dem Startbildschirm nur das, was wirklich wichtig ist. Nicht alle 100 Spalten der Datenbank.
- Führung: Leite den Nutzer durch den Prozess. Schritt 1 -> Weiter -> Schritt 2. Nicht alles auf einmal.
- Feedback: Wenn der Nutzer klickt, muss etwas passieren (Ladebalken, Bestätigung). Nichts ist schlimmer als ein Button, der "tot" wirkt.
Power Apps kann schön sein
Mit den neuen "Modern Controls" in Power Apps sieht Deine App automatisch aus wie modernes Microsoft 365. Sauber, aufgeräumt, barrierefrei. Wir müssen keine Designer sein. Wir müssen nur die richtigen Bausteine nutzen.
Der ROI von gutem Design
Eine gut designte App:
- Braucht weniger Schulung (weil sie selbsterklärend ist).
- Macht weniger Fehler (weil Fehleingaben verhindert werden).
- Macht die Mitarbeiter stolz ("Hey, wir haben echt coole Tools hier").
Nächste Schritte
Hast Du eine App, die "funktioniert", aber gehasst wird? Lass uns ein "UI-Makeover" machen. Oft reichen ein paar Stunden, um aus einem hässlichen Entlein einen stolzen Schwan zu machen.