Wir reden oft über moderne Cloud-Tools. Aber die Realität in vielen KMU ist: Da steht noch dieser eine Server im Keller. Darauf läuft die Branchen-Software von 1998. Sie ist hässlich, sie ist langsam, aber sie ist unverzichtbar.
Und das Schlimmste: Sie hat keine Schnittstellen (API). Deshalb sitzen Mitarbeiter da und tippen Daten von E-Mails in diese grauen Masken ab.
Die Lösung: RPA (Robotic Process Automation)
Wenn die Software nicht mit uns reden will, dann zwingen wir sie nicht. Wir imitieren einfach einen Menschen. Mit Power Automate Desktop bauen wir einen Software-Roboter.
Dieser Roboter macht genau das, was Dein Mitarbeiter macht:
- Er öffnet das Programm (Doppelklick).
- Er loggt sich ein.
- Er klickt auf "Neuer Auftrag".
- Er kopiert den Text aus der Excel-Liste und fügt ihn in das Feld ein.
- Er drückt "Speichern".
Der Vorteil
Der Roboter wird nicht müde. Er macht keine Tippfehler. Und er arbeitet 24/7. Du musst Deine alte Software nicht für Millionen ablösen. Du kannst sie "automatisieren", ohne sie anzufassen.
Ein Beispiel
Ein Kunde von mir musste jeden Morgen Wechselkurse in sein altes ERP eintragen. Jeden Tag 15 Minuten. Jetzt macht das ein Bot um 06:00 Uhr morgens. Wenn der Buchhalter kommt, ist alles schon erledigt.
Governance-Hinweis
RPA-Bots brauchen einen eigenen "Arbeitsplatz" (eine virtuelle Maschine). Wir dürfen sie nicht auf dem PC laufen lassen, an dem gerade jemand arbeitet (sonst geistert die Maus über den Bildschirm). Das richten wir sauber und sicher ein.
Nächste Schritte
Welches "Dinosaurier-System" frisst bei Euch Zeit? Lass uns einen Roboter bauen, der das Futter serviert.